Halloween-Masken

Ein kurzes Tutorial, zum Herstellen von Halloween-Masken

Man benötigt:

1. Ein Positiv auf dem man modellieren kann
2. Modelliermasse
3. Spatel
4. Schwämmchen
5. Gips
6. Latex
7. Ton
8. Plastikplanen
9. Vaseline
10 Pinsel





Zu Beginn modelliert man seine Maske auf das Positiv. Als Positiv kann man für Halloweenmasken einen Styroporkopf für Hüte oder Perücken verwenden. Man kann Masken erstellen, die den Kopf komplett umschließen, oder man modelliert nur eine Gesichtsmaske.

Wenn man eine Maske herstellen möchte, die den kompletten Kopf umschließt, also eine Überzieh-Maske, muss man eine zweiteilige Negativform herstellen. Falls man eine reine Gesichtsmaske möchte, reicht eine einteilige Gipsform.



Zunächst zur reinen Gesichtsmaske:

Die Maske ist modelliert und soll nun abgeformt werden. Hierzu sind einige Arbeitsschritte vor dem Gipsen nötig.

Zu allererst sollte man aus Ton im Abstand von gut einem Zentimeter zur modellierten Maske eine dicke Schicht Ton auf den Styroporkopf auftragen. Die Tonschicht sollte mind. 1 cm hoch sein und eine glatte Oberfläche besitzen. Die Oberfläche bekommt man mit einem Schwämmchen und Wasser glatt. Der Ton sollte komplett über den Kopf gehen, vom linken unteren Rand des Halses über den Oberkopf bis hin zum rechten unteren Rand des Halses. Der Teil des Tons, der in Richtung Maske zeigt, wird mit einem Spatel senkrecht zur Oberfläche des Kopfes hin begradigt.

Jetzt wird der Styroporkopf auf den Hinterkopf gelegt. Die Tischplatte sollte mit einer Plastikplane abgedeckt sein. Nun wird das Styropor mit Vaseline eingefettet, damit der Gips nicht am Styropor haften bleibt. Die Maske selbst wird mit Silikonöl eingesprüht.

In einem sauberen Gefäß wird nun der Gips angesetzt und vorsichtig auf das Maskenmodell aufgetragen. Die Gipsschicht sollte mind. 3 cm betragen.

Wenn der Gips hart ist, kann man ihn vom Styroporkopf abnehmen und mit Alkohol, Spiritus oder Isopropanol, von der Vaseline befreien.



Die Maske stellt man her, indem man Latexmich in die Gipsform gießt und hin- und herschwenkt, bis die gewünschte Schichtdicke erreicht wurde. Danach muss das Latex trocknen.

Falls man eine Überzieh-Maske herstellen will, verfährt man eigentlich wie zuvor beschrieben.

Man modelliert die Maske, die den kompletten Kopf abdeckt. Ist man damit fertig, trägt man wie beschrieben, den Ton auf das Positiv auf. In diesem Fall sollte man aber, damit später die Gipsschalen ineinander greifen, keilförmige Vertiefungen in den Ton einarbeiten. Dadurch wird später ein Verrutschen der Gipsschalen verhindert.

Der Gips wird angesetzt und auf das Positiv aufgetragen. Schichtdicke wieder mind. 3 cm. Wenn der Gips fest ist, nimmt man ihn NICHT vom Positiv ab, sondern entfernt vorsichtig den Ton. Große Stücke können mit dem Spatel entfernt werden, Reste mit einem Pinsel und Wasser. Wenn der Ton restlos entfernt wurde, fettet man mit reichlich Vaseline die Seite des Gipses ein, an der der Ton war. Hier kommt jetzt nämlich die zweite Hälfte der Maskenform hin. Die Vaseline sorgt dafür, dass die Formenhälften nicht untrennbar mit einander verbunden werden.

Wenn man mit dem Einfetten fertig ist, wird wieder Gips angesetzt und auf die noch freie Hälfte des Styroporkopfes aufgetragen. Schichtdicke wieder mind. 3 cm. Wenn auch diese Hälfte fest ist, kann man vorsichtig erst die eine, dann die andere Hälfte vom Postitiv entfernen. In den Formen verbliebene Modelliermasse muss entfernt werden. Jetzt können die beiden Formenhälften wieder zusammengesetzt werden und mit Gurten, oder Seilen verzurrt werden. In diese Form wird nun Latex eingegossen und so geschwenkt, dass jede Stelle im Negativ mit Latex bedeckt wird. Wenn die gewünschte Schichtdicke erreicht ist, muss das Latex trocknen.



Nach 24 Stunden sollte das Latex durchgetrocknet sein. Die Formen können dann vorsichtig geöffnet werden. Die fertigen Masken abpudern und nach Wunsch einfärben.



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